Wollen Sie über neue Beiträge und Termine automatisch benachrichtigt werden? Dann tragen Sie Ihre Email-Adresse unten ein!
Name
E-Mail-Adresse*

Als erstes gab es einen Text über Wörter, in Form eines Essaya, ausgehend von einem Schriftverkehr zwischen Rudolf Steiner und Rainer Maria Rilke. Eine Hommage an das Wort, mit angehängten, aneinander gereihten Worten.

1916, mitten im im Ersten Weltkrieg, an der niederländischen Grenze spielt der zweite Text. Hier geht es um eine Näherin, die Stimmung ist sehr gut eingefangen.

Aus dem John Lennon-Zitat: „Leben ist das, was pssiert, während wir dabei sind, andere Pläne zu machen“ wurde die dritte Geschichte abgeleitet, in der es zunächst um Zahlen, einen Jackpot, um 38 Hotelzimmer in 25 Jahren und einen sehr überraschenden Schluss geht.

Wo bin ich zuhause? fragt sich die Protagonistin der Geschichte mit so großer Sehnsucht nach Barcelona, dass sie glatt einen Monat zu früh zum Flughafen fährt und notgedrungen zum tegernsee zurückfahren muss.

Ein Solotänzer wirbelt das Leben der Schreiberin eines Textes zunächst einmal durcheinander, aber bald kommt sie auf den Boden der Tatsachen zurück und lässt sich ernüchtert wieder auf das Alleinsein ein.

Im „Versteckspiel“ geht es um erniedrigende Methoden der Stasi in der ehemaligen DDR, Dinge, die viele Jahre zurückliegen, aber immer noch ihre Wirkung zeigen.

Die letzte Geschichte ist auch eine Hommage, aber nicht an Wörter, sondern an die Mam, die die Schreiberin vor vielen Jahren zu ihrer Putzstelle begleitete. Ein wunderschönes Pillendöschen spielt eine ganz besondere Rolle.

Die Teilnehmer nehmen den Vorschlag auf, die geplante Lesung am 3. Oktober anlässlich der Tegernseer Woche mit einer Fotoausstellung zu begleiten.

Die nächste Schreibwerkstatt findet am 17. Mai um 19.30 Uhr voraussichtlich wieder in Tegernsee statt.