Wollen Sie über neue Beiträge und Termine automatisch benachrichtigt werden? Dann tragen Sie Ihre Email-Adresse unten ein!
Name
E-Mail-Adresse*

Unter dem Eindruck des Stammtisches bei Markus Bogner, dem Macher, stellten wir uns die Frage, wie es kommt, dass manche Menschen ohne zu zögern ihre Chancen wahrnehmen und loslegen, während andere zögern, sich selbst im Weg stehen und zu viel nachdenken.
Der Sportler, so ein Beitrag, darf gar nicht nachdenken, er muss z.B. beim Abfahrtsskifahren, intuitiv handeln. Dazu braucht es ein erreichbares, fest gestecktes Ziel, wofür er all seine Fähigkeiten einsetzt und alle Ressourcen abruft. Trägheit ist hier nicht gefragt.
Trägheit indes, die oft geistiger Natur ist, lässt sich mit Mut und Willen überwinden. Und wenn man dann in der bewegung ist, so die Erfahrung, kommt es oft zu einer intuitiven Sicht, oft auch zu etwas ganz Neuem.
Immer neue äußere Impulse, immer neue Seminare, so ein Beitrag, führen nicht zum Erfolg, wenn das Ziel fehlt, die Grundfrage für den Spurwechsler ist also das Wohin. Dies zu finden, ist eine wichtige Aufgabe, wobei es hilfreich ist, achtsam zu sein, sich zeit zu lassen, immer wieder kommen auch die Dinge von selbst.
Und wenn man das Ziel nicht kennt, ist Aktionismus oft kontraproduktiv, man sollte seinen Weg ohne Erwartung gehen und versuchen sich Zwischenziele zu setzen
Die wichtige Frage der Zeit indes ist subjektiv, jeder hat seine eigene Geschwindigkeit und zu viel Wollen blockiert auch wieder. Das ist wie bei der Meditation.
Es ist schwierig zu unterscheiden, wann man aktiv werden sollte und wann man zulassen sollte. „Stoß an und habe Vertrauen“, sagte ein Teilnehmer, gib deinem Leben Struktur uns setze Prioritäten. Die innere Veränderung ist ein komplexer Prozess. Und Zweifel sind berechtigt, haben etwas mit Demut zu tun. Vertrauen und Liebe sind die Basis für die uns wichtige Transformation.
Und so ist nicht automatisch „machen“ positiv und „zögern“ negativ, sondern „alles hat seine Zeit“.

2 Antworten auf Stammtisch am 22. Februar 2017

  • Die Zusammenfassung gibt sehr gut wieder, was an dem Stammtisch besprochen wurde. Es war eine intensive, sehr rege Diskussion in kleiner, konzentrierter Runde. Von dieser Art brauchen wir mehr Stammtische. Und natürlich sind alle aus der Stammtischrunde gefragt, sich einzubringen. Wir freuen uns auch über klares Feedback derer, die nicht mehr am Stammtisch teilnehmen wollen. Dann wissen wir, was wir noch verbessern können.
    Herzliche Grüße
    Ines

  • Hallo
    Dazu gibt es nichts zu sagen. Ich versuche den Menschen einfach Mut zu machen die Schritte zu wagen. Es macht unglaublich glücklich und frei.