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Thema war das Ergebnis der Konferenz des Denkwerks Zukundt „Warum wir nicht tun was wir für richtig halten – Die Macht des tradierten Denkens“ und unsere Folgerungen daraus.

Eine Zusammenfassung ist im Artikel von Ines zu finden: http://www.kulturvision-aktuell.de/konferenz-denkwerk-zukunft-berlin-2016/

Darüber hinaus gibt es jetzt ein Video: https://vimeo.com/188647229

Die Botschaft ist klar: So wie bisher kann es nicht weitergehen, wir brauchen nicht nur ein neues Wirtschaftssystem, sondern auch ein neues Denken. Aber weder im großen gesellschaftlichen Rahmen passiert etwas, noch im kleinen, persönlichen. Global werden kleine Erfolge hochstilisiert, der Einzelne fühlt sich gut, weil er Müll trennt.

Wie aber kann der Mensch zu Genügsamkeit bekehrt werden? Sicher nicht durch den moralischen Appell, denn der Mensch tut nur etwas, wenn sein gesellschaftlicher Status damit steigt. Und genau da muss man ansetzen. Der andere Lebensstil muss mit positiven Bildern propagiert werden, attraktive Utopien müssen entwickelt werden.

So ist die Aufforderung klar. Wir müssen uns von der Lebenslüge, „es wird schon irgendwie gehen“ verabschieden, das Thema Nachhaltigkeit muss Mainstream werden.

Kritisiert wurde von unseren beiden Konferenzteilnehmern, dass zwar gute Analysen des Istzustandes dargelegt wurden, aber keine praktischen Lösungsstrategien. Er werde seine Ideen und Visionen dem Denkwerk Zukunft mitteilen, meinte Michael.

Und Daniel sagte, unser Beitrag müsse sein, das Netzwerk auszubauen und Wissen zu multiplizieren, so wie es bereits mit der Reihe „Anders wachsen“ geschehe.

Es entstand die Idee, den Stammtisch mit anderen Initiativen zu verbinden, also ihn an anderen Orten mit anderen Aktiven zu organisieren. Der nächste Stammtisch findet am 30. November also schon am neuen Ort statt, sobald es fixiert ist, wird der Termin bekanntgegeben.