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Nach der Konferenz „Anders wachsen -Alternativen für das Oberland“ sind wir der Meinung, dass die Spurwechsel-Gemeinschaft als Wachstumsalternative im persönlichen Leben gut unter diesem Dach aufgehoben ist. Mit anderen Worten, wir lösen uns vom Verein Kulturvision, der uns für vier Jahre lang eine Heimstatt gewährt hat und wechseln zu dieser neuen Organisationsform, die sich am kommenden Dienstag, 7. Juni um 18 Uhr im Bürgergewölbe Weyarn zu einem Brainstorming treffen wird.

Die bewährten Säulen der Vergangenheit, wie Schreibseminare, Schreibwerkstatt, Stammtisch und Draxlhamer Salon sollen erhalten bleiben, wobei auch andere Seminare in Betracht kommen. Das nächste Spurwechselseminar mit Schreiben, Eneagramm und Körperarbeit wird vom 2. bis 4. September im Waldviertel stattfinden. Nähe Informationen gibt es unter 08020/9043094 oder monika.ziegler@kulturvision.de.

Auf Wunsch mehrerer Teilnehmer wird es im Herbst auch ein Seminar zur Interviewtechnik geben. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Der Stammtisch soll eine Veränderung erfahren. Wir halten am Konzept fest, dass der Stammtisch zur Information dienen soll. Mitglieder der Gemeinschaft oder auswärtige Referenten bringen uns ein Thema näher, das den Wachstums-, Entwicklungs-, Potenzialentfaltunsprozess hilfreich begleiten kann. Wir haben in den vergangenen Stammtischen so spannende Themen wie die Themenzentrierte Interaktion nach Ruth Cohen, das Eneagramm oder Powerposen nach Amy Cuddy kennen gelernt und davon profitiert.

Daneben aber wünschen wir uns den Austausch und das gemeinsame Tun. Deshalb wollen wir den Info-Stammtisch nur alle zwei Monate durchführen und dazwischen nach Lust und Laune miteinander reden, wandern, arbeiten oder feiern. Der nächste Treff soll das Sonnenwendfest in Roggersdorf sein, Terminbekanntgabe erfolgt in Kürze.

Der restliche Abend diente dem Austausch. Im Fokus stand das Problem der praktischen Umsetzung all des Gelernten, Gelesenen, Aufgenommenen ins tägliche Leben. Obwohl all die Stammtische und Seminare für alle Teilnehmer als sehr bereichernd und belebend eingeschätzt werden, sei die echte Umsetzung schwierig. Dennoch sei festzustellen, dass es wohl eine langsame Transformation gebe, und durch eine veränderte Haltung Probleme im Job besser zu bewältigen seien. Wie ein Schutzfilm lege sich diese neue gelassenere Haltung um einen und man werde resistenter, sagte eine Teilnehmerin. Dazu trügen die Erkenntnisse des Eneagramms ebenso bei wie Powerposen, die fast alle täglich ausführen.

Ein wesentliches Problem im täglichen Leben ist die wachsende Geschwindigkeit im Job, der sich viele ausgeliefert sehen, fehlende Konzentration, ständige Unterbrechung führen dazu, dass man nichts mehr sorgfältig und mit Freude tun könne. Hilfreich ist es hier, darüber waren sich alle einig, die für jeden individuell geeignete Achtsamkeitsübung zu finden. Das kann Meditation ebenso sein, wie das Erlernen eines Instrumentes, das Üben von Achtsamkeitsmomenten an der Ampel oder Warteschlange oder das konzentrierte Tun alltäglicher Verrichtungen.

Hilfreich sind auch einfache Riten, die aus der Resilienzforschung stammen. Auf die Schnelle helfen vier Tipps: schneller gehen, Kopf hoch halten, Schultern zurücknehmen und doppelt so viel lächeln wie sonst. Zudem sollten wir Lob verteilen und annehmen können. Morgens ist es hilfreich, sich nach dem Aufwachen am warmen Bett zu erfreuen, noch ein bisschen zu genießen, danach sich aufs Bad zu freuen, dann überlegen was will ich frühstücken und zuletzt, wie will ich mich kleiden. Abends hingegen sollte man vor dem Einschlafen sich an drei positive Dinge des Tages dankbar erinnern.