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Bei der TZI handelt es sich um ein Konzept, das sich bewährt hat, um in Gruppen in Kontakt zu kommen, wobei Sinn- und Wertfragen von entscheidender Bedeutung sind. Es geht darum, eine Balance vom Ich, Du und Thema (Es) herzustellen. Zudem spielt die Umgebung mit all ihren Gegebenheiten eine wichtige Rolle.

Zunächst wird das Thema formuliert und dann mit verschiedenen Methoden und Hilfsregeln die Interaktion gestartet. Diese Regeln sind unter anderem:

Versuche das zu geben und zu empfangen, was du selber geben und empfangen möchtest.

Bestimme, wann du reden und schweigen willst und was du sagen willst.

Es darf immer nur einer reden, wenn mehrere reden wollen, muss eine Lösung gefunden werden.

Unterbrich das Gespräch, wenn du nicht wirklich teilnehmen kannst, wenn du z.B. gelangweilt, ärgerlich oder aus einem anderen Grund unkonzentriert bist.

Sprich in der Ich-Form, übernimm Verantwortung.

Es ist beinahe immer besser, eine persönliche Aussage zu machen als eine Frage zu stellen.

Beobachte Signale aus deiner Körpersphäre und bei den anderen Teilnehmern.

Die Regeln versuchen, den ganzen Menschen mit seinen Gefühlen, Gedanken, mit Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft einzubeziehen.

Claudia schlug folgendes Thema für den praktischen Teil vor:

Was habe ich gelesen, gehört, erlebt, als Impuls für meinen Spurwechsel? Was hat mein Interesse geweckt und was möchte ich noch weiter verfolgen?

In Zweiergruppen bearbeiteten wir das Thema und stellten die Ergebnisse in der Gruppe vor. So verbanden wir erstmals beim Stammtisch eine vorgestellte Methode mit dem direkten Austausch untereinander.

Es kamen spannende aktuelle Themen zum Vorschein, wie ein konkreter beruflicher Wechsel einer Teilnehmerin, initiiert durch unser Projekt, insbesondere aber die innere Transformation, an der die meisten mit unterschiedlichem Fokus arbeiten.

Immer wieder wurde betont, wie befreiend es sei, in der Spurwechselgemeinschaft sich zu seinem eigenen Stand ausdrücken zu können. Dazu gehöre Offenheit, sich Einlassen-können, aber auch aus der Komfortzone heraus zu treten.

Am Ende informierte ich über unsere Teilnahme an der Akademie für Potenzialentfaltung von Gerald Hüther, bei der wir bereits als Mitglied vorgemerkt sind.

Der nächste Stammtisch wird voraussichtlich am Samstag, 27. September, als Ausflug zu einem Projekt der Permakultur stattfinden. Interessierte melden sich bitte bei mir.

Regulär am letzten Mittwoch im Oktober gibt es einen Stammtisch in Draxlham, Thema: Kriterien einer gewaltfreien Kommunikation nach Prof. Claus Eurich.

Im November wird Heike Wellisch das Thema „Eneagramm“ bearbeiten.

Monika Ziegler