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Beim vorherigen Treffen war der Wunsch nach Orientierung besonders geäußert worden und so kamen die Interessenten in den Genuss eines systemischen Gruppencoachings.

Zum Einstieg beantwortete jeder Teilnehmer die drei Fragen:

Was ist mir seit dem letzten Treffen durch den Kopf gegangen?

Was hat sich im Hinblick auf meine Vision ereignet?

Was wäre heute für mich ein gutes Ergebnis?

Klare Antwort auf die letzte Frage war bei den meisten: Mich stärkt, wenn ich mit anderen Menschen zusammen bin, denen es ähnlich geht wie mir, dass ich nicht allein bin mit meinen Problemen und Ängsten wie es weitergehen soll. Gegenseitig sich Mut machen und sich Hinweise geben, wie der Spurwechselprozess vollzogen werden soll, feststellen, was hindert mich, weiter zu gehen und wieder lernen, Spaß zu haben an einer Tätigkeit.

Helga Böhme-Konrad stellte fest, dass sie keine Tipps geben werde, denn jeder Mensch trage nach der systemischen Betrachtungsweise die Lösung seiner Probleme in sich. Sie werde nur Geburtshilfe bei der Strukturierung der Ideen und inneren Bilder leisten. „Das Gehirn unterscheidet nicht zwischen Realität und Vision“, sagte sie, deshalb werde sie mit der „Wunderfragen-Meditation“ die Zukunftsvision jedes Einzelnen zu inneren Bildern formen.

Diese wurden anschließend in äußere Bilder, also Zeichnungen, umgesetzt. Mehrere der Teilnehmer hatten bei der Meditation für sie wichtige Szenen und Bilder wahrgenommen, die ihnen Leichtigkeit, Gelassenheit, Weite, Kreativität und Sinn schenkten.

Anschließend standen sie ihren Bildern gegenüber, nur getrennt von einem roten Seil. „Und was ist jetzt der erste Schritt, um zu dieser Zukunftsvision zu kommen?“, fragte die Seminarleiterin. „Und jetzt geht den ersten Schritt, über das Seil.“ Aus dem Konjunktiv, also der Möglichkeitsform heraus in die aktive Gestaltungsform des Imperativ hinein.

Beim abschließenden Resümee wurde beschlossen, ein weiteres Gruppencoachingsangebot Ende Mai/Anfang Juni anzunehmen. Zwischendurch aber trifft sich der Stammtisch Spurwechsler am 23. April um 19.30 Uhr wieder im Gasthof zur Post in Oberwarngau. Thema: Wer kann welche Kompetenzen zur Unterstützung anderer Spurwechsler anbieten? Wie kann man sich untereinander helfen? Was speziell wird am meisten gebraucht?

Monika Gierth