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Dazu fanden die Teilnehmer beim ersten Treffen sehr unterschiedliche Möglichkeiten. Eine wäre, anhand einer fiktiven, erfundenen Geschichte einen prinzipiellen Veränderungsweg festzuhalten, das Umfeld zu beleuchten, Hürden, Scheitern und Lösungen aufzuzeigen. Das Ganze könnte als Blog auf der Website www.spur-wechseln.com erscheinen.

Eine zweite Variante wäre dokumentarischer Art. Man erarbeitet einen Fragenkatalog und schreibt in Interviewform den Veränderungsprozess, wobei Motivation für den Wechsel, Probleme und Lösungen inbegriffen sind.

Den Spurwechsel nicht als Hollywoodfilm mit Happyend zu betrachten, sondern nach der Veränderung eines Menschen nachzufragen, ob das neue Leben nun die Erfüllung der Träume sei, ist eine dritte Möglichkeit. Hier soll der Fokus auf die Hoffnungen und Erwartungen gerichtet sein und die Frage, ob der Spurwechsel nur Selbstzweck war oder ob er den Menschen wirklich weiter gebracht hat, wobei der wirtschaftliche Erfolg zweitrangig ist.

In die Betrachtung einbezogen werden sollen auch erzwungene Spurwechsel, etwa durch Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit. Hier wäre die Herausforderung zu beleuchten, die der betreffende Mensch zu meistern hat, ohne es eigentlich zu wollen. Dabei taucht die Frage auf, ob er diesen Weg als Kampf oder als Chance sieht.

Ein wesentlicher Aspekt hierbei ist die Haltung. Wo stehe ich und wo will ich hin? Und eine wichtige Eigenschaft ist hierbei die Resilienz, die Fähigkeit also, mit Problemen, Schicksalsschlägen usw. fertig zu werden, daran zu verzweifeln oder sich dafür zu entscheiden, sie zu überwinden. Was fördert die Resilienz? Was sind die Werte, die das Leben lebenswert machen? Hier könnte man ebenso eine Umfrage machen, um Antworten zu erhalten.

Gerade Katastrophen würden bei Menschen zuweilen dazu führen, dass sie ihren Blickwinkel ändern, Alternativen oder gar zur wirklichen Berufung finden, waren sich die Teilnehmer einig.

Aus all den vorgeschlagenen Möglichkeiten werden die 14 Interessierten jetzt auswählen, wer welche Variante verfolgen möchte. Beim Treffen am 27. November wurden konkrete Wege festgelegt und erste Texte vorgestellt.

Monika Gierth